#StolenMemory
Thema
Präsentation
Termin
Ort
Schlossplatz vor dem Historischen Museum Saar
Vom 7. August bis 1. September 2026 ist die internationale Wanderausstellung #StolenMemory der Arolsen Archives auf dem Saarbrücker Schlossplatz zu sehen. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Historischen Museum Saar, dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Saarland, dem Bildungscampus Saarland sowie der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes präsentiert.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen sogenannte „Effekten“ – persönliche Gegenstände, die Häftlingen bei ihrer Ankunft in den Konzentrationslagern von den Nationalsozialisten abgenommen wurden. Oft waren es Eheringe, Uhren, Füller oder Brieftaschen mit Fotos. #StolenMemory ist eine Kampagne der Arolsen Archives zur Rückgabe dieser persönlichen Gegenstände an die Angehörigen. Über 1.000 Familien konnten seit dem Start der Kampagne 2016 bereits gefunden werden. Die Ausstellung zeigt Bilder solcher „Effekten“ und erzählt vom Schicksal von zehn NS-Verfolgten
Die Ausstellung ist in einem begehbaren Überseecontainer untergebracht und verbindet historische Informationen mit persönlichen Geschichten. Unter dem Titel „Gefunden“ werden bereits zurückgegebene Erinnerungsstücke und die bewegenden Geschichten ihrer Rückkehr zu den Familien vorgestellt. Mittels QR-Codes können auf dem Smartphone Videoportraits abgerufen werden, in denen die Angehörigen selbst zu Wort kommen. Der Bereich „Gesucht“ zeigt Gegenstände, deren Angehörige bislang noch nicht gefunden werden konnten. Besucherinnen und Besucher erfahren dabei, wie sie selbst die Recherchen der Arolsen Archives unterstützen können.
Öffnungszeiten:
Mo 9-15 Uhr
Mi 10-20 Uhr
Di, Do, Frei, Sa, So 10-18 Uhr
Angebote, individuelle Führungen und Workshops können mit der Museumspädagogin Laura Throckmorton (laura.throckmorton@hismus.de, 0681-5064502) besprochen werden.
Mehr Infos auf www.stolenmemory.org